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Es hat sich mittlerweile in Mettingen herumgesprochen: Unsere Kirche wird renoviert. Seit Mitte Juli feiert die Gemeinde ihre Gottesdienste in der Kapelle der ReHa-Klinik. Wir sind dankbar für die Gastfreundschaft dort. In der Kirche sind seitdem die Maler und Elektriker aktiv. Nach 30 Jahren war es an der Zeit, die Elektrik zu überarbeiten und die eingegrauten Wand- und Gewölbeflächen von Staub und Ablagerungen der letzten Jahrzehnte zu befreien.

Es hat sich seitdem einiges getan: Leitungen wurden verlegt, die Erneuerung der elektrischen Sicherungstechnik und auch der Einbau der schon bestellten neuen Akustik-Anlage vorbereitet.

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Seit wenigen Tagen haben wir auch grünes Licht bekommen, unsere Innenrenovierung im geplanten Umfang durchführen zu können. Zwischenzeitlich war von Seiten des Denkmalschutzes die Frage aufgeworfen worden, ob wegen der filigranen Rankenmalereien eine bloße Reinigung der Gewölbe nicht schon ausreichend wäre. Eine Probezone wurde angelegt und bei einem kürzlichen „Gipfeltreffen“ mit dem Vertreter des Denkmalamtes, dem Landeskirchenbaudirektor, dem Malermeister sowie dem Presbyterium begutachtet. Ergebnis: Nach erfolgter Reinigung dürfen sowohl die Wand- als auch die Gewölbeflächen auf traditionelle Art „gekälkt“ – also mit Kalkfarbe gestrichen – werden. Eine bloße Reinigung hätte gerade für die Gewölbezone nicht das Ergebnis erzielt, das man sich für eine renovierte Kirche wünscht. Die beauftragte Maler- und Restaurierungsfirma Eichholz (Bad Laer) wird dabei die Malereien mit großer Sorgfalt „hinterlegen“, dass sie auf dem aufgehellten Hintergrund wieder gut herauskommen.

 

Wann alles fertig ist und wir wieder in die Kirche zurückkehren können, ob es – wie ursprünglich geplant – Mitte oder doch eher  Ende Oktober sein wird, kann noch niemand genau sagen. Wir hoffen, am 31. Oktober um 18.00 Uhr unseren Gottesdienst zum 500. Jubiläum der Reformation wieder in der frisch renovierten Kirche feiern zu können.